Street-Art-Events mit ArtNight

Street Art ist eines der interessantesten Kunst-Phänomene unserer Zeit. Die Collagen, Graffitis und Tags der Straßen können ebenso schnell auftauchen wie sie wieder verschwinden. Dabei ist gerade diese Vergänglichkeit etwas, was den besonderen Reiz der Straßenkunst ausmacht. Wir wollen uns jedoch nicht mit der kurzen Halbwertszeit dieser Kunstwerke zufrieden geben! Deshalb bringen wir für dich die Street Art auf die Leinwand. Denn eins steht fest: Street Art kann mehr als nur vergänglich sein!


Heutzutage findet man in Berlin vor allem auf der Straße unheimlich viel Inspiration. Es passiert sehr oft, dass man dabei zufällig auf ganz tolle und besondere Kunstwerk stößt, denn in jedem Stadtteil lassen sich ganz großartige Kunstwerke entdecken. Und auch in vielen anderen Großstädten Deutschlands lohnt sich ein genauerer Blick beim täglichen Spaziergang.


Das ist nicht nur unheimlich spannend, sondern auch sehr inspirierend. Aber auch wenn man in einer Stadt wohnt, die nicht mit so viel Straßenkunst gesegnet ist, sollte man versuchen, die Experimentierfreudigkeit dieser Kunstform auszuleben. Deshalb bringen wir bei ArtNight die Street Art auch auf die Leinwand. In den „Street-Art-ArtNights“ geht es darum, gemeinsam den Puls der Straße zu erspüren, sich einfach mal auszuprobieren und mit verschiedenen Techniken zu experimentieren. Das macht einfach Spaß und ist für die Teilnehmer immer eine ganz besondere Erfahrung.

Street Art leicht gemacht - mit ArtNight!

1. SCHRITT:
Um die Umrisse des Street-Art-Motivs auf die Leinwand zu bekommen, zeichnet man einfach die groben Umrisse der Figur mit Bleistift vor. Wichtig: Nicht zu sehr auf den Bleistift drücken, sonst sind kleine Missgeschicke nicht mehr so einfach zu übermalen.

2. SCHRITT:
Mit einem schwarzen dicken Aquarellstift wird nun die Figur ausgemalt. Wichtig: Je dichter man schraffiert, desto farbintensiver wird der Effekt. Nun malt man mit einem Flachpinsel und mit Wasser über die Schraffur, sodass ein aquarellähnlicher Effekt entsteht. Am Ende zieht man mit einem schwarzen Permanentmarker die Konturen nach

3. SCHRITT:

Um nun den besonderen „Effekt der Straße“ auf die Leinwand zu bringen, wird mit dem Malmesser einmal Grobsand und einmal Feinsand auf die Leinwand aufgetragen. Dabei gibt man entweder die Paste direkt aus der Tube auf die Leinwand und verteilt sie dann mit dem Messer oder man nimmt sie mit dem Messer aus dem Tiegel und trägt sie auf. Die Bewegung beim Auftrag erinnert dabei an das Bestreichen eines Brotes.

4. SCHRITT:

Farbspritzer verleihen dem Bild dann noch seinen letzten Schliff. Hierfür ver - mischt man einfach schwarze und rote Acrylfarbe auf einem Pappteller mit viel Wasser. Die Farbe nimmt man mit einem saugfähigen Flachpinsel (Gr. #8) auf und hält den Pinsel am unteren Ende des Pinselstiels, während man mit der anderen Hand locker auf den Pinsel - stiel klopft. Je nachdem, wie viel Farbe darauf ist und wie stark auf den Pinsel geklopft wird, verteilen sich die Spritzer. Wichtig: Das Ganze sollte man zuvor mindestens einmal auf einer neutralen Unterlage ausprobieren, bevor man sein Street-Art-Werk mit Farbe bespritzt

Unser Tipp:
Variiere beim Auftrag der Strukturpaste die Streichrichtung des Messers und versuche so, der Leinwand eine besonders interessante „Mauerstruktur“ zu verleihen.

Street Art Bilder - was benötigt man zur Gestaltung?

Street Art ist eine der wohl lebendigsten Kunstformen der Gegenwart. Doch wie bringt man den Ausdruck der Straße auf die Leinwand? Aquarellstifte, Effektpaste und Farbspritzer helfen. Hier sind meine Top 3:


1. STRUKTURPASTEN MIT SAND sind ein tolles Hilfsmittel, um die Oberfläche einer Leinwand optisch hervorzuheben und ihr den Anschein einer anderen Materialität zu verleihen. Das heißt, überall dort, wo man eine besondere Haptik erzeugen möchte, lohnt es sich, zur Strukturpaste zu greifen. Leichtstrukturpasten mit Sand eignen sich zum Beispiel sehr gut. Um die Paste aufzutragen, arbeitet man vor allem mit dem Malmesser, da die Paste so ganz einfach auf die Leinwandoberfläche gestrichen werden kann. Auf diese Weise erzeugt man den Anschein einer rauen, steinigen Oberfläche auf der Leinwand. Nachdem die Paste getrocknet ist, lässt sie sich auch noch übermalen. Je nach Vorliebe kann die Paste entweder größtenteils unbearbeitet bleiben, da so der natürliche Effekt erhalten bleibt oder sie nach belieben anders aufgetragen werden.


2. LEICHTSTRUKTURPASTEN, wie weiße Acrylpaste, benutze ich besonders gerne, um plastische, reliefartige Effekte auf meine Leinwand zu zaubern, oder wenn ich mit Collagen arbeite. Wenn ich zum Beispiel einen Schriftzug auf die Leinwand geklebt habe, dann überarbeite ich diesen an den Kanten zum Teil mit Strukturpaste, die ich nach dem Trocknen noch einmal mit Farbe übermalen kann. So entsteht ein effektvolles Bild mit Schriftzug und Struktur.


3. EFFEKTSTIFTE vereinen in sich mehrere Eigenschaften. So sind sie zum Beispiel Buntstift, Wachsmalstift und Wasserfarbe in einem. Man kann mit ihnen also ganz einfach Flächen ausmalen und dann mit dem Flachpinsel und etwas Wasser darüber malen, und schon erzielt man unterschiedliche Effekte. Malt man zum Beispiel eine leichte Schraffur und geht mit etwas Wasser darüber, sieht es aus, als hätte man Wasser- oder Aquarellfarbe verwendet. Momentan verwende ich gern Stifte für Kinder, wie STABILO woody 3 in 1.

Street Art Künstler und Kurse

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