Intuitives Malen – entdecke deine Kreativität
Beim intuitiven Malen steht der kreative Schaffensprozess über allem. Dabei verarbeitest du Gefühle, lernst dich selbst besser kennen und lässt deine natürliche Kreativität von innen heraus fließen. Ohne eine Vorlage oder den Druck, ein bestimmtes Ziel erreichen zu müssen. Getreu dem Motto: Der (kreative) Weg ist das Ziel.
So funktioniert intuitives Malen?
Um diese Frage zu beantworten, hilft ein Blick in die klassische Malerei. Dabei geht es meistens darum, ein konkretes Bild auf die Leinwand zu bringen. Dafür erlernt der Künstler oder die Künstlerin bestimmte Techniken und Methoden, um ausgewählte Motive zu malen und mittels verschiedener Kompositionstechniken die Wirkung hinsichtlich Licht, Schatten, Räumlichkeit oder Perspektive zu verstärken. Auch ein grundlege Wissen über die Farbenlehre ist von großer Bedeutung.
Die intuitive Malerei geht einen anderen Weg. Es gibt keine vordefinierten Regeln und Maßstäbe, wie ein Bild entstehen soll. Der Malende steht im Vordergrund. Theoretische Vorkenntnisse oder künstlerisches Talent spielen keine Rollte, denn jede*r kann sich über Formen und Farben ausdrücken. Egal ob positive oder negative Emotionen, harmonische Elemente oder willkürliche Kompositionen – alles ist erlaubt. Es gibt kein richtig oder falsch. Das Wichtigste ist, den eigenen Impulsen zu folgen und frei von Beurteilungen und Bewertungen kreativ zu werden. Es geht einzig und allein darum, sich von der inneren Stimme leiten zu lassen, der eigenen Kreativität zu vertrauen, sich selbst im kreativen Schaffen zu erleben und genau diesen Dingen einen Ausdruck zu verleihen. Deswegen wird intuitives Malen auch als „heilsame Malerei“ oder „Ausdrucksmalerei“ bezeichnet.
Was benötigst du zum intuitiven Malerei?
Genau wie das Ergebnis, ist auch das Material eher zweitrangig. Du solltest dich mit der Auswahl der Farben und der Hilfsmittel wohlfühlen und das Gefühl haben, dich frei entfalten zu können. Grundsätzlich kannst du zum intuitiven Malen jedes Material verwenden. Oftmals werden Acryl- oder Aquarellfarben benutzt, aber auch Temperafarben oder Pastellkreiden sind keine Seltenheit. Acrylfarben haben den Vorteil, dass sie sich jederzeit wieder überdecken lassen und du dein Bild so ständig verändern und weiterentwickeln kannst. Es empfiehlt sich auf jeden Fall auf größeren Formaten oder Leinwänden zu arbeiten, um deiner Kreativität genügend Raum zur Entfaltung zu geben.
3 Gründe, warum intuitives Malen glücklich macht
1. Malen setzt Glückshormone frei
Beim Malen kannst du dich entspannen und den Kopf abschalten. Du konzentrierst dich nur noch auf die Leinwand, die Farbe und den nächsten Pinselstrich. Dadurch sinkt dein Adrenalinspiegel und dein dein Körper schüttet zusätzliche Glückshormone aus.
2. Beim Intuitiven Malen bist du aktiv
Malen ist eine Aktivität. Passive Tätigkeiten, wie vorm Fernseher sitzen, machen nur kurzfristig glücklich und nach einer gewissen Zeit verpufft dieser Effekt durch ein Gefühl des Nichtstuns. Aktive Tätigkeiten hingegen benötigen am Anfang meistens etwas Überwindung. Hat man aber einmal angefangen ist der Effekt langanhaltender und ein Gefühl der Zufriedenheit stellt sich ein.
3. Du erlebst deinen kreativen Flow
Bei einem kreativen Flow bist du ganz im Hier und Jetzt, gehst vollkommen in deiner Tätigkeit auf und genießt das Gefühl, kreativ zu sein. Gerade beim intuitiven Malen beschäftigst du dich mit deinen Emotionen, Träumen und Gedanken und gibst diesen Raum zur Entfaltung. Je mehr du dich darauf einlässt, desto mehr Kreativität wirst du erleben. Und je mehr Kreativität du erlebst, desto glücklicher wirst du sein.


