Claude Monet – Der Begründer des Impressionismus

Claude Monet war ein bedeutender französischer Maler, der speziell für seine impressionistischen Bilder Weltruhm erlangte. Durch sein Bild „Impression, Sonnenaufgang“ erlangte die Kunstrichtung, anfangs noch verpönt, ihren Namen und sollte mit der Zeit zu einer der wichtigsten Bewegungen der Kunstgeschichte aufsteigen.

Leben und Anfänge Monets

Am 14. November 1840 wurde Monet als Sohn eines Kaufmanns in Paris geboren. Ursprünglich sollte er das Geschäft seines Vaters übernehmen. Doch schon früh zeigte sich seine künstlerisches Talent im Zeichnen von Karikaturen, mit denen er sein erstes Geld verdiente, in dem er diese an Zeitungen verkaufte.


Im Jahr 1856 machte er Bekanntschaft mit dem Maler Eugéne Boudin, der als Vorreiter des Impressionismus gilt. Dieser regte Monet zur Kunst an, prägte ihn mit seinen Seestücken und atmosphärischen Stimmungsbilder nachhaltig und intensivierte auch seinen Hang zur Freilichtmalerei, welcher sich über einen langen Schaffenszeitraum in Monets Bildern wiederfindet. Anfang der 1860er Jahre leistete er seinen Militärdienst in Algerien, wo ihn die Lichteindrücke und Farbspiele des Südens dauerhaft beeindruckten. 


Anschließend zog er nach nach Paris, um eine Zeit lang Kunst zu studieren und zeitgleich von seiner Kunst zu leben. Allerdings verkauften sich Claude Monets Bilder nicht sonderlich gut, weshalb ihn Schulden plagten und er die meiste Zeit arm lebte. In Paris lernte er auch den niederländischen Landschaftsmaler Johan Barthold Jongkind kennen, der mit seinen Bildern und gemeinsamen Landschaftsstudien in Wäldern Monets künstlerische Entwicklung unterstützte. 


Durch den Krieg zwischen Frankreich und Deutschland zog er gemeinsam mit seiner Geliebten Camille Doncieux nach London. In dieser Zeit intensivierte er seine Darstellungen von Landschaften sowie Naturbildern und begegnete auch dem Kunsthändler Paul Durand-Ruel, welcher in den kommenden Jahren eine Vielzahl von Monets Bilder kaufen sollte.


„Impression, Sonnenaufgang“ – Monets berühmtestes Bild

Nach Ende des Krieges zog er zurück nach Frankreich und mietet sich in die Nähe von Paris ein kleines, an der Seine gelegenes, Haus. Während eines Aufenthaltes in Le Havre entstand dann unter anderem sein berühmtestes Werk „Impression, Sonnenaufgang“, welches er von einem Hotelfenster aus malte unddem Impressionismus seinen Namen geben sollte. Jedoch wurde der Begriff spöttisch verwendet und Impressionisten waren zu der damaligen Zeit eher verpönt. Das lag an der Auffassung, dass Kunst Konturen und klare Linien haben sollte. Monets Bilder und andere impressionistische Werke stellen aber genau das Gegenteil dar – nämlich die Malerei des Lichts und der Farbe, um den Augenblick so atmosphärisch wie möglich darzustellen. Erst nach 1880 lernte die Kunstwelt und die Öffentlichkeit diese Stilrichtung schätzen und brachten ihm anschließend auch den ersehnten Erfolg.

Monet als Begründer der seriellen Kunst

Serielle Kunst ist eine Gattung der modernen Kunst, die sich durch das Darstellen und Wiederholen desselben Themas bzw. Motivs auszeichnet. Dabei nutzte Monet immer wieder kurze Pinselstriche, um so das sich verändernde Lichtspiel darzustellen. Um diese Lichtveränderungen optimal einzufangen, malte er dasselbe Motive zu unterschiedlichen Tageszeiten. Damit wurden Monets Bilder ein Vorbild für Künstler wie Andy Warhol, die das Umsetzen der seriellen Kunst im 20. Jahrhundert immer wieder praktizierten.

Monets Seerosen

1883 zog Monet in ein Haus nach Giverny, etwa 50 Kilometer außerhalb von Paris. Zu dieser Zeit wurden Seerosen das beherrschende Motiv von Monets Kunst. Das schimmernde Lichtspiel und die Vielfalt des Gartens hatten einen großen Einfluß auf sein Schaffen und inspirierten ihn zu einer Vielzahl von Werken.  


Monets Seerosen bestimmten die letzten 25 Jahre seiner Schaffensphase, die allerdings zunehmend von Krankheiten und körperlichen Gebrechen geprägt war. In seinen letzten Werken entfernte er sich nach und nach vom Impressionismus der frühen Jahre und wandte sich der abstrakten Malerei zu, blieb seinem Lieblingsmotiv aber bis zum Schluss treu – der Natur.


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