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Künstlerinterview mit Jovita Majewski

Die schlagfertige Jovita bringt ArtNight ins Rheinland und heißt euch herzlich in Köln willkommen. Lernt im Interview mehr über die Künstlerin.

Stelle dich uns kurz vor. 

Ich bin aufgeschlossen, abgedreht, schlagfertig und verbringe gerne den ganzen Tag mit Kunst, um Kunst, in Kunst. Ich arbeite als Dozentin, gebe Workshops, gucke Filme über Künstler und gebe Führungen im Museum. Am liebsten bin ich aber selber im Atelier und mache aus Input Output! Ich wohne vor Köln und liebe diese Stadt, wie jeder, der einmal hier gewohnt hat. Denn Köln ist nicht nur eine Stadt am Rhein, Kölle is en Jeföhl!

Was verbindest du mit Kunst und wie kamst du selbst zur Malerei?

Ich hatte schon seit meinem ersten Lebensjahr Stifte in der Hand und seitdem ist das künstlerische Arbeiten die Liebe meines Lebens. Von 6-20 war ich an einer Kunstschule, habe auch dort gearbeitet und bin dann nach einem kurzen Abstecher in die Kunstgeschichte an der Kunstakademie Düsseldorf angenommen worden. Mein größter Moment war es, in der 5. Klasse im Museum Ludwig in Köln in einem Raum zu stehen, der komplett von James Rosenquist gemalt war. Besonders verliebt habe ich mich in die Wasseroberfläche, die an einer Wand realistisch gemalt war. Künstlerische Idole habe ich zwar nicht, aber ich bin riesiger David Hockney Fan und könnte jede Wand meiner Wohnung mit seinen Bildern tapezieren. Ich arbeite zum Großteil mit Ölfarben, bleibe dabei nicht nur auf der 2D Leinwand, sondern entwickle daraus Objekte, die mit Räumlichkeit spielen und irritieren. Ich habe im Studium viele Kunstwerke mit meinen Kommilitonen getauscht, die jetzt die Wände in meinem zu Hause neben meinen eigenen schmücken.

Warum ArtNight?

Ich habe viele Freunde, die nichts mit Kunst am Hut haben, aber die ich immer wieder damit begeistern kann. Ich suche nach neuen Zugängen und Vermittlungswegen von Kunst. Meine Mission ist dabei, den Begriff des Kunstbanausen aus den Köpfen zu radieren. Jeder kann Kunst fühlen und muss nicht alles erklären. Ein unvoreingenommener Zugang kann viel fruchtbarer sein und ist für mich als Künstlerin oft spannender als Gespräche mit Kunsthistorikern. Ich freue mich immer, neue Menschen kennenzulernen, neue Geschichten zu hören und Lebenskonzepte zu erleben. Das finde ich besonders schön bei ArtNight: Man lernt sich ungezwungen kennen, unternimmt etwas Kreatives dabei, hat dadurch direkt ein Gesprächsthema und zum Schluss auch noch ein tolles Bild! Am liebsten sind mir die Motive, bei denen jeder Teilnehmer noch individuelle Bereiche gestalten kann, sodass sich die Bilder zwar ähneln, aber man trotzdem den Charakter jedes Malers sehen kann.
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