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Gustav Klimt – ein skandalöser Künstler des 20. Jahrhunderts

                                    Gustav Klimt (Quelle: Wikipedia)Gustav Klimt - ein Künstler, der die Nation Wiens mit seiner Kunst Anfang des 20. Jahrhunderts spaltet. Ein Künstler, dessen Werke trotz vieler Kritik zu seinen Lebzeiten große Beliebtheit findet. Doch nicht nur die Nation feiert seine Kunstwerke, auch zahlreiche Frauen liegen ihm zu Füßen. Wer steckt hinter dem zwiespältigen Künstler seiner Zeit?Ein Künstler, der seinen eigenen Kopf hatGustav Klimt wird am 14. Juli 1862 in Baumgarte bei Wien als Sohn eines Goldgraveurs und einer Hausfrau geboren. Klimt soll zuerst den Beruf seines Vaters erlernen, doch das Schicksal hat andere Pläne für ihn. So erhält er ein Stipendium für die Wiener Kunstgewerbeschule, wo er 1876 bis 1883 studiert.
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Nach seinem Studium bildet er mit seinem Bruder Ernst Klimt und seinem Freund Franz Matsch eine als Künstler-Campagnie geführte Ateliergemeinschaft. Sie nehmen Aufträge für Wand- und Deckenmalerei an. Der Tod seines jüngeren Bruders Ernst im Jahr 1892 führt schließlich zur Auflösung der Zusammenarbeit mit seinem Freund Matsch.                                    Wasserschlangen II (1907): Eines seiner Gemälde, die zu heftiger Kritik führte. Heute jedoch werden seine Gemälde von einem zahlreichen Publikum gefeiert.    Doch Jahre später führt der Auftrag vom Unterrichtsministerium 1894 die Wege von Franz Matsch und Klimt wieder zusammen. Es soll die Decke im Gebäude der neu errichteten Universität mit Gemälden ausgestattet werden, jedoch werden seine Vorschläge durch 87 Fakultätsmitglieder abgelehnt. Klimt schockt mit seinen Entwürfen das damalige konservative Wien. Sie seien “zu pornografisch und hässlich”. Nicht nur seine Auftraggeber bemängeln seine Vorschläge, auch die staatstreue Presse kritisiert ihn heftig. Doch Klimt bleibt sich und seinem Stil treu und ist nicht bereit die optimistische Rolle der Wissenschaft darzustellen und so kommt es letztlich zu getrennten Wegen der beiden Künstler. Nach seiner beruflichen Trennung mit Franz Matsch gründet er 1897 die Vereinigung bildender Künstler Österreichs “Secession” mit 19 anderen Künstlern und ist bis 1899 Präsident. Allerdings verlässt er 1905 den Verein aufgrund von Unstimmigkeiten innerhalb der Gruppe.  Wenn auch in dir ein kleiner Rebell steckt, du deinen eigenen Kopf hast und deine Gedanken bei einem entspannten Abend voller neue Leute in einer spannenden Location ausdrücken willst, dann besuche eine “Paint like Klimt” - ArtNight in deiner Stadt!
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Klimt - ein Womanizer?Klimt ist nie verheiratet gewesen, pflegt jedoch intime Beziehungen zu mehreren Frauen und zeugt sieben Kinder. Besonders intime Beziehungen führt er zu seinen Modellen aus großbürgerlichen Kreisen.                                      Der Kuss (1907-1908): das einzige Selbstportrait Klimts. Bei einer ArtNight kannst du dieses Gemälde wieder aufblühen lassen.  Emilie Flöge ist letztlich die Frau, die als seine Lebensgefährtin bezeichnet wird. 1907-1908 malt er eines seiner berühmtesten Gemälde “Der Kuss”, welches ihn und seine Lebensgefährtin Emilie Flöge, mit der er viele Jahre am Attersee im Salzkammergut lebt, zeigt. “Der Kuss” ist zudem das einzige Portrait, welches Klimt zeigt.
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Trotz seiner vielen Frauen gilt Klimt nicht als Casanova, sondern ist als Frauenversteher bekannt. Egal ob Gefährtin, Model oder Mutter seiner unehelichen Kinder: keiner seiner Frauen hat jemals ein schlechtes Wort über ihn verloren.                                      Danae (1907-1908): Klimt zeigt ganz offensichtlich “die Lust der Frau”.  Im prüden Wien gilt Klimt als progressiv für seine Zeit. Er schreibt Frauen eine aktive Rolle in der Sexualität zu. Dabei zeigt er “die Lust der Frauen” bei der Selbstbefriedigung. Aufgrund dessen gilt er zu seiner Zeit als bewundert wie auch umstritten und spaltet die Nation.  Klimts Bedeutung für die heutige ZeitAm 11. Januar 1918 erlebt Klimt einen Schlaganfall in seiner Wohnung in der Wiener Westbahnstraße woraufhin er in ein Krankenhaus gebracht wird. Letztlich stirbt er dort am 06. Februar 1918 nach einer grippalen Lungenentzündung. In Erinnerung bleibt er als bedeutendster österreichischer Maler und als bekanntester Vertreter des Wiener Jugendstils.                                      Frau in Gold (1907): Das Gemälde, das Millionen wert ist. Quelle: Wikipedia  Klimt feiert nicht nur Erfolge in seiner Geburtsstadt Wien, sondern er schafft auch den internationalen Durchbruch. So hängt das Gemälde “Frau in Gold” in der Neuen Galerie in New York und wurde für 100 Millionen Euro von Sammler Lauder gekauft. Klimts größte Sammlung befindet sich jedoch in der österreichischen Galerie Belvedere mit 24 Gemälden.  Wenn auch in dir ein kleiner Rebell steckt, du deinen eigenen Kopf hast und deine Gedanken bei einem entspannten Abend voller neue Leute in einer spannenden Location ausdrücken willst, dann besuche eine “Paint like Klimt” - ArtNight in deiner Stadt!
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